Roland Reuß: DFG legt detaillierte Stellungnahme zu Angriffen in FAZ-Beiträgen vor
Diese galten zunächst der vermeintlich willkürlichen Ablehnung eines Förderantrags und der angeblich nur ungenügenden Förderung eines Editionsprojektes von Reuß, im weiteren Verlauf dann der Rolle der DFG als Förderer des Digitalen Publizierens in den Wissenschaften (Open Access) und schließlich der Struktur, Arbeitsweise und Stellung der DFG im Wissenschaftssystem insgesamt. Der Großteil der Angriffe wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht - zuletzt am 19. Oktober 2011 in dem von Reuß und dem Münchner Juristen Volker Rieble verfassten Beitrag "Die Freiheit der Wissenschaft ist bedroht". Auch er enthält zahlreiche falsche Tatsachenbehauptungen und polemische Unterstellungen.
Als Erwiderung auf den Beitrag hat die DFG nun eine ausführliche inhaltliche Stellungnahme erarbeitet. Diese greift die Angriffe Punkt für Punkt auf und widerlegt sie im Detail. Die 15-seitige Stellungnahme wird der Öffentlichkeit und den Medien zugänglich gemacht - ebenso aber auch den Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, deren auf Redlichkeit, Vertrauen und Transparenz gegründetes Wirken im Wissenschaftssystem durch die Anwürfe ebenfalls diskreditiert wird. Adressat der Stellungnahme ist schließlich auch die Politik; auch ihre Rolle im System der Forschungsförderung wird von Reuß und Rieble in ein falsches Licht getaucht.
Die DFG versteht ihre Stellungnahme als Richtigstellung haltloser Kritik - und als weiteren Beitrag zu einer sachlichen Diskussion über die Struktur und Qualität der Forschungsförderung in Deutschland. Sie lädt alle an der Forschung und deren Förderung in Deutschland Interessierte ein, sich ein eigenes und unvoreingenommenes Bild von der DFG und ihrer Arbeit zu machen. Hierfür stehen ihnen zahlreiche Informationswege wie der Jahresbericht der DFG, das Projektinformationssystem GEPRIS, das DFG-Förderranking sowie weitere statistische Auswertungen und forschungs- und förderpolitische Stellungnahmen zur Verfügung, die alle über www.dfg.de zugänglich sind.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
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